Jeder vierte Deutsche geht vorzeitig in den Ruhestand

Das Rentenniveau sinkt kontinuierlich. Schon die optimistischen Prognosen für die Gesetzliche
Rentenversicherung laufen auf deutliche Einschränkungen für zukünftige Rentnergenerationen hinaus.
Was dabei leicht aus dem Blick gerät: Viele Deutsche – genauer: fast ein Viertel – müssen Abschläge
hinnehmen, weil sie vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente gehen. Dass nicht alle das freiwillig
tun, sondern nicht wenige Frührentner schlichtweg am Ende ihrer körperlichen und/oder psychischen
Kräfte sind, ist ein offenes Geheimnis.
Im Schnitt beträgt das Rentenminus (Stand 2015) 7,65 Prozent, der Ruhestand wird dabei um
durchschnittlich 25,5 Monate vorgezogen – woraus sich entnehmen lässt, dass pro Monat eine
Kürzung von 0,3 Prozent vorgenommen wird. Dieser möglicherweise relevante Faktor sollte bei der
Altersvorsorge berücksichtigt werden. Andernfalls könnte die Rentenlücke am Ende noch größer
ausfallen als erwartet.

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